Santa Cruz - Bolivia  Español
 

MIS(S)ION - LEITBILD - VISION
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Vorwort

Die Deutsche Schule Santa Cruz wurde 1936 gegründet. Wir blicken mit Stolz auf die Geschichte und die bisherige Leistung unserer Schule. Seit Ende der 90-er Jahre bauen wir an alter Stelle ein neues, modernes Schulgebäude. Im Jahre 2000 haben wir damit begonnen, auch die Unterrichtspraxis in ihre Zeit zu stellen. Wir richten den Unterricht auf Qualifikationen aus, die unsere Schüler/innen für ein Leben im 21. Jahrhundert brauchen.

Wir stärken die jungen Menschen durch eine ganzheitliche Erziehung für das Leben: intellektuell, sozial, emotional, künstlerisch und psychomotorisch. Wir lassen uns von den pädagogischen Grundsätzen leiten, die wir in diesem Leitbild formuliert und die wir im Kollegium verabschiedet haben.

   Werte leiten unser Handeln
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Jede gute Erziehung und Bildung ist wertorientiert.
Werte halten unsere Schulgemeinde zusammen wie ein „geistig Band“. Sie bestimmen die Lernatmosphäre und formen unsere Schüler/innen.
Wir klären Werte und stellen sie in den Alltag. Jeder einzelne verpflichtet sich auf die Grundwerte unserer Schule. Wir üben sie im täglichen Miteinander konsequent ein.
Grundwerte an unserer Schule sind:
Menschenwürde, Gerechtigkeit, Toleranz, Empathie, Solidarität, Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit, Selbstständigkeit, Selbstdisziplin und Eigeninitiative. Wir wollen mehr Demokratie wagen und sorgen gemeinsam dafür, daß an unserer Schule niemand diskriminiert wird.
 
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                                                       Leistung
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Junge Menschen wollen etwas leisten.
Wir streben an unserer Schule eine Atmosphäre positiver Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft an.
Um größerer Leistungsziele willen entwickeln unsere Schüler/innen Ausdauer und üben sich darin, die Befriedigung von Bedürfnissen aufzuschieben.
Jeder einzelne ist bereit, noch mehr aus sich herauszuholen.
Wettbewerb muß nicht zu Lasten anderer gehen.
Immer erster sein wollen, ist nicht das vornehmste Ziel eigener Anstrengung.
Wir als Schule stellen uns nationalen und internationalen Qualitätskontrollen.
Unsere Schüler/innen können nach der Schulzeit auch außerhalb ihrer Heimat erfolgreich studieren.  

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                                                       Teamarbeit
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Unseren Schülerinnen und Schülern ist bewußt, daß sie es mit der Fähigkeit, mit anderen zusammenarbeiten zu können, im Leben außerhalb der Schule sehr viel leichter haben werden.
An unserer Schule lernt jeder mit jedem zusammenzuarbeiten und seine Rolle in den Lern- und Arbeitsgruppen zu finden.
Bei der Arbeit im Team ist allen die Sache bewußt, die geklärt werden soll. Jeder lernt, sich in die Situation des anderen hineinzudenken aber auch die eigenen Wahrnehmungen, Wünsche und Fähigkeiten verträglich einzubringen.
Lehrer/innen und Schüler/innen nehmen die Herausforderung an, sich immer wieder auf die Arbeit und das Leben in anderen Gruppen einzustellen.
Sie erleben, wie sich dabei ihre berufliche Leistung und ihre persönliche Reife weiterentwickelt.

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                                                       Interessanter Unterricht
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Der Unterricht holt den Schüler dort ab, wo er steht, führt ihn aber dort hin, wo er noch nie war.
Wir Lehrer/innen zielen auf das ab, was Kindern und Philosophen gemeinsam ist: Das Staunen über die Welt. Der lebendige Schmetterling vor dem Klassenzimmerfenster ist dabei aufregender als seine Zeichnung im Buch.
Wir wissen, daß kaum eine Freude und Genugtuung größer ist als die, etwas alleine oder mit anderen entdeckt oder hergestellt zu haben.
Wir bieten offene Lernprozesse an, bei denen Lehrer/innen und Schüler/innen gespannt auf das Ergebnis sind.
Lernaktivitäten wechseln sich im Unterricht ständig ab. Die Schüler/innen lernen das Lernen immer mehr selbst.

Wissenschaft und Vernunft
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Unsere Schüler/innen haben Freude an Experiment und Analyse. Sie eignen sich die Regeln wissenschaftlicher Untersuchung systematisch an.
Sie gewöhnen sich daran, daß sie das, was sie behaupten, beweisen müssen.
Sie erfahren, daß sich die Welt durch konsequente Anwendung von Vernunft und Methode am genauesten darstellen und erklären läßt.
Sie entdecken dabei die Vorteile einer Zusammenarbeit im Team. Der Beitrag des Einzelnen bleibt aber erkennbar.
Sie trauen sich etwas zu, haben Mut, Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen und auch für ungewöhnliche Ideen zu kämpfen.

 

                                                        Offene Türen
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Wir empfangen gerne Gäste und wir gehen immer wieder hinaus, um die Wirklichkeit aus erster Hand zu erfahren.
Die Türen der Klassenzimmer stehen für jeden offen. Wir, Lehrer/innen und Schüler/innen, sind von dem überzeugt, was wir dort tun und zeigen und erklären es gerne jedem, der sich dafür interessiert.
Der Unterricht im Klassenzimmer weist immer über sich hinaus. Unsere Schule gehört zu dem gesellschaftlichen Umfeld, in dem sie sich befinden. Wir setzen uns ohne Scheu mit ihm auseinander.
Der Schüler/die Schülerin lernt an unserer Schule, wo er herkommt und wo er hingehören will.

 

                                                        Grenzen überschreiten und Begegnung schaffen
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Der junge Mensch ist neugierig auf der Welt. Wir führen ihn an seine Grenzen, überschreiten sie und tun ihm damit neue Horizonte auf.
Der vergleichende Blick auf Deutschland und die deutsche Kultur findet immer statt. Die Sprache ist ein wichtiger Schlüssel zur Erschließung einer fremden Kultur.
Wir stellen die Begegnung mit den Menschen aus dem deutschen Kulturkreis in den Vordergrund: in Bolivien und in Deutschland.
Im Vergleich lernen die Schüler/innen zunächst ihr eigenes Land besser kennen, und dann gestalten sie die Begegnung mit den Menschen in Deutschland aktiv und erfolgreich. Sie wissen, daß sie lernen können, mit fremden Kulturen vorurteilsfrei umzugehen.

                                                        Freiheit und Verantwortung
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Am Ende aller Erziehung steht die Emanzipation: das „Von-der-Hand-lassen“.
Das höchste Ziel unserer Schule ist es, unseren Schülerinnen und Schülern ein Leben in Selbstbestimmung und Selbstverantwortung zu ermöglichen.
Verantwortung lernt, wer Verantwortung hat.
Regeln geben Halt. Im Umgang mit Rechten und Pflichten begreifen die Schüler/innen die Notwendigkeit der Selbstkontrolle.
Was Schüler/innen alleine können, sollen sie auch alleine tun: Beim Organisieren, Gestalten, Entdecken, Erfinden, Sich-Ausdrücken oder Urteilen.
Wir räumen ihnen den Freiraum ein, den die selbstverantwortlich ausfüllen können – von Tag zu Tag mehr.

 

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